Samstag, 31. Mai, 18:00 – 19:30 Uhr

mit Jessica Schülein

Die Kritische Theorie wurde und wird allseits zitiert, analysiert und modifiziert. Weniger bearbeitet wurde im „wissenschaftlichen Mainstream“ die Frage des Geschlechts innerhalb kritisch-theoretischer Subjektvorstellungen. Wird dieser Aspekt aktuell weiterhin vernachlässigt oder gar ausgeblendet? Wie lässt sich Kritische Theorie feministisch auslegen, wie muss diese möglicherweise erweitert werden? Welche Problematiken tauchen dabei auf, Subjekte vergeschlechtlicht zu denken? Was sagt der Mangel an Forschungsarbeiten in diesem Bereich über den Zustand der Kritischen Theorie und den wissenschaftlichen Betrieb aus? In der Diskussionsrunde werden Ansätze, sich diesen Fragen anzunähern, vorgestellt und diskutiert.